BTS Bioengineering zählt zu den führenden Anbietern von 3D-Bewegungsanalyse- und Motion-Capture-Systemen. Über den Device Connector überführt der Datico® LIFE HUB die Analyseergebnisse strukturiert – auch ohne offene Schnittstelle – und macht sie zentral dokumentier- und auswertbar.

Herausforderung

BTS bietet aktuell keine standardisierte API oder direkte Integrationsschnittstelle – für viele Einrichtungen bedeutet das isolierte Datensilos, manuellen Export- und Dokumentationsaufwand und fehlende Anschlussfähigkeit an klinische Systeme.

Lösung

Über den Device Connector werden die aus dem BTS-System exportierten Analyseergebnisse strukturiert in den Datico® LIFE HUB überführt, dort zentral zusammengeführt und um Bewertungen, Kommentare und weitere Dokumentation ergänzt.

Ergebnis

Ein ganzheitlicher Bericht, der über die reine Bewegungsanalyse hinausgeht, in bestehende klinische Informationssysteme integriert werden kann und manuelle Prozessschritte deutlich reduziert.

Integration von BTS Bioengineering in den Datico® LIFE HUB

Mit der Anbindung von BTS Bioengineering erweitert Datico® seine Integrationsfähigkeit im Bereich der biomechanischen Bewegungsanalyse deutlich. Auch ohne standardisierte Schnittstelle ist es nun möglich, Daten aus BTS-Systemen strukturiert in den Datico® LIFE HUB zu überführen, dort zu ergänzen und in übergeordnete Prozesse zu integrieren.

BTS Bioengineering zählt zu den führenden Anbietern von 3D-Bewegungsanalyse- und Motion-Capture-Systemen. Die Lösungen werden insbesondere in der klinischen Ganganalyse, der neurologischen Rehabilitation, der Orthopädie sowie in der Forschung eingesetzt. Sie ermöglichen eine hochpräzise Erfassung und Auswertung von Bewegungsmustern und liefern damit eine zentrale Grundlage für Diagnostik und Therapieentscheidungen.

In der praktischen Anwendung zeigt sich jedoch eine typische Herausforderung: BTS bietet aktuell keine standardisierte API oder direkte Integrationsschnittstelle. Für viele Organisationen bedeutet das isolierte Datensilos, zusätzlichen manuellen Aufwand bei Export und Dokumentation sowie fehlende Anschlussfähigkeit an bestehende klinische Systeme.

Genau an diesem Punkt setzt Datico® an. Statt auf eine klassische Schnittstellenlogik angewiesen zu sein, wurde eine Integrationslösung entwickelt, die sich an realen Prozessen orientiert und vorhandene Systemgrenzen überwindet. Relevante Informationen können strukturiert erfasst und aus dem BTS-System exportierte Analyseergebnisse in den Datico® LIFE HUB überführt werden.

Im Datico® LIFE HUB werden die Daten nicht nur zentral zusammengeführt, sondern auch um weitere Inhalte wie Bewertungen, Kommentare oder zusätzliche Dokumentationsbausteine ergänzt. Auf diese Weise entsteht ein ganzheitlicher Bericht, der über die reine Bewegungsanalyse hinausgeht und eine fundierte Einordnung im klinischen Kontext ermöglicht.

Der finale Report kann anschließend in bestehende klinische Informationssysteme integriert werden und steht damit direkt für Dokumentation, Weitergabe und Entscheidungsprozesse zur Verfügung.

Wie dieser Ansatz in der Praxis funktioniert, zeigt ein erstes Pilotprojekt im Neurologisches Rehazentrum Rosenhügel in Wien. Ziel war es, die hochspezialisierten Bewegungsanalysen aus dem BTS-System in eine zentrale Daten- und Dokumentationsstruktur zu überführen. Das Ergebnis war eine deutliche Reduktion manueller Prozessschritte, eine strukturierte Zusammenführung von Analyse- und Zusatzdaten sowie eine spürbar verbesserte Dokumentation und Weitergabe von Ergebnissen.

Die Anbindung von BTS Bioengineering steht exemplarisch für einen zentralen Ansatz von Datico®: Integration endet nicht bei APIs, sondern beginnt bei der realen Versorgungspraxis. Entscheidend ist nicht allein die technische Verbindung von Systemen, sondern die sinnvolle Einbettung in bestehende Abläufe.

Gerade für Einrichtungen in Rehabilitation, Klinik, Forschung sowie Orthopädie und Biomechanik eröffnet dieser Ansatz neue Möglichkeiten. Bewegungsanalysen können strukturiert dokumentiert, mit weiteren Informationen angereichert und nahtlos in bestehende Prozesse integriert werden. Das verbessert nicht nur die Nachvollziehbarkeit von Therapieverläufen, sondern schafft auch die Grundlage für weiterführende Auswertungen und datenbasierte Entscheidungen.

Mit der Integration von BTS Bioengineering in den Datico® LIFE HUB zeigt sich damit ein klarer Weg: Interoperabilität ist nicht ausschließlich eine Frage technischer Schnittstellen, sondern vor allem eine Frage durchdachter Prozessintegration. Organisationen profitieren von einer strukturierten Datenbasis, erweiterten Analyseoptionen und durchgängigen Dokumentationsprozessen – ein weiterer Schritt hin zu einer konsistent datenbasierten Gesundheits- und Leistungssteuerung.

Über die gesamte Datico® Data Value Chain hinweg – Data in Connection, Data in Context, Data in Communication und Data in Consistency – wird aus einzelnen Daten eine belastbare Entscheidungsgrundlage: Better Data. Better Decisions. Better Outcomes.

Häufige Fragen

Wer ist BTS Bioengineering und wofür werden die Systeme eingesetzt?

BTS Bioengineering zählt zu den führenden Anbietern von 3D-Bewegungsanalyse- und Motion-Capture-Systemen. Die Lösungen erfassen und werten Bewegungsmuster hochpräzise aus und liefern damit eine zentrale Grundlage für Diagnostik und Therapieentscheidungen.

Eingesetzt werden die Systeme vor allem in folgenden Bereichen:

  • klinische Ganganalyse
  • neurologische Rehabilitation
  • Orthopädie
  • Forschung
Wie können BTS-Daten in den Datico® LIFE HUB integriert werden?

Die Anbindung erfolgt über den Datico® Device Connector – auch dann, wenn keine standardisierte Schnittstelle des BTS-Systems zur Verfügung steht. Statt auf eine klassische Schnittstellenlogik angewiesen zu sein, setzt Datico® auf eine strukturierte Überführung der aus dem BTS-System exportierten Analyseergebnisse.

Im Datico® LIFE HUB werden diese Daten anschließend zentral zusammengeführt, um weitere Inhalte ergänzt und in übergeordnete Prozesse integriert. So werden die hochspezialisierten Bewegungsanalysen aus einem isolierten System heraus Teil einer durchgängigen Daten- und Dokumentationsstruktur.

Welche Vorteile bietet die Integration von BTS Bioengineering in Datico®?

Der zentrale Vorteil liegt in einer durchgängigen, anschlussfähigen Datenbasis statt isolierter Datensilos. Die Integration reduziert manuelle Arbeitsschritte und vermeidet den zusätzlichen Aufwand, der sonst bei Export und Dokumentation entsteht.

Darüber hinaus ermöglicht sie:

  • eine ganzheitliche Betrachtung von Bewegungsanalysen im klinischen Kontext
  • eine verbesserte Dokumentation und Weiterverarbeitung in bestehenden Systemen
  • die Anreicherung der Analysen mit weiteren Informationen für fundiertere Entscheidungen
Ist eine Integration auch ohne Schnittstelle sinnvoll möglich?

Ja. Der Ansatz von Datico® zeigt, dass eine funktionale Integration auch ohne klassische API möglich ist – wenn auch mit gewissen Kompromissen gegenüber einer vollautomatisierten Anbindung.

Entscheidend ist dabei nicht allein die technische Verbindung von Systemen, sondern die strukturierte Datenüberführung und die sinnvolle Einbettung in bestehende Abläufe. Interoperabilität ist damit nicht ausschließlich eine Frage technischer Schnittstellen, sondern vor allem eine Frage durchdachter Prozessintegration.

Für welche Einrichtungen ist die Integration besonders relevant?

Die Lösung richtet sich insbesondere an Rehabilitationszentren, Kliniken, Forschungseinrichtungen sowie an Organisationen in Orthopädie und Biomechanik, die Bewegungsanalysen in ihre Daten- und Dokumentationsprozesse integrieren möchten.

Überall dort, wo hochspezialisierte Bewegungsanalysen bislang in einem eigenständigen System verbleiben, schafft die strukturierte Überführung in den Datico® LIFE HUB einen unmittelbaren Mehrwert – von der besseren Nachvollziehbarkeit von Therapieverläufen bis zur Grundlage für weiterführende Auswertungen.

Wie unterstützt Datico® die klinische Dokumentation von Bewegungsanalysen?

Im Datico® LIFE HUB werden die Bewegungsanalysen nicht nur zentral zusammengeführt, sondern auch um weitere Inhalte wie Bewertungen, Kommentare oder zusätzliche Dokumentationsbausteine ergänzt. So entsteht ein ganzheitlicher Bericht, der über die reine Bewegungsanalyse hinausgeht und eine fundierte Einordnung im klinischen Kontext ermöglicht.

Dieser finale Report kann anschließend in bestehende klinische Informationssysteme überführt werden und steht damit direkt für Dokumentation, Weitergabe und Entscheidungsprozesse zur Verfügung.

Wo wurde die BTS-Integration in der Praxis erprobt?

Ein erstes Pilotprojekt wurde im Neurologischen Rehazentrum Rosenhügel in Wien umgesetzt. Ziel war es, die hochspezialisierten Bewegungsanalysen aus dem BTS-System in eine zentrale Daten- und Dokumentationsstruktur zu überführen.

Das Ergebnis war eine deutliche Reduktion manueller Prozessschritte, eine strukturierte Zusammenführung von Analyse- und Zusatzdaten sowie eine spürbar verbesserte Dokumentation und Weitergabe der Ergebnisse.